Die ersten Jahre

1824

Am 24. März 1824, dem Gründungstag von F. Laeisz, beginnt der junge Buchbindergeselle und angelernte Hutmacher mit der Herstellung von Zylinderhüten. 1825 schickt er die erste Partie Hüte nach Buenos Aires. Es folgen Brasilien, Venezuela, Chile, Peru und Kuba. Da viele der Erträge in Naturalien „remittiert“ werden, entwickelt sich F. Laeisz bis 1832 zu einem Handelshaus für den Import und Export.

1839

Nach einer erfolgreichen Aufbauphase des Im- und Exportgeschäftes gibt Ferdinand Laeisz seiner Jugendneigung zur Seefahrt nach und bestellt bei der Werft J. Meyer in Lübeck die nach seinem Sohn genannte Brigg „Carl“. Das erste Schiff unter der rot-weißen FL-Flagge wird mit 96 Commerzlasten vermessen und kostet 42.000 Mark Banco. Das Schiff wird allerdings bald wieder verkauft. Das Originalmodell steht noch heute in der Besucherhalle an der Trostbrücke 1 in Hamburg.

1847

Einen neuen Anlauf in die Schifffahrt beschreitet F. Laeisz im Jahre 1847, als er gemeinsam mit anderen Hamburger Firmen die „Hamburg-Amerikanische Packetfahrt Aktiengesellschaft (HAPAG)“ gründet. Bis zum Jahr 1914 entwickelt sich die HAPAG zur größten Reederei der Welt.

Ferdinand Laeisz
Portrait Gründer Ferdinand Laeisz
Modell Brigg "Carl"
Modells Brigg „Carl“, das erste Schiff der Reederei Laeisz